Vinaka vaka levu.
Unser Trip nach Fiji.
20.08.2008 - 20.09.2008
35 °C
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Endlich, nach mehrtaegiger Suche fanden wir unsere fijianischen Freunde in Lautoka, einer kleinen Hafenstadt auf der Hauptinsel Fijis. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten riesig. Sieben Jahre war es her, seit ich (Martin) sie zum ersten Mal besuchte. Bald darauf machten wir uns gemeinsam zu ihrem Dorf auf, welches 6 - 8 Bootsstunden (siehe Bild unten) von der Hauptinsel entfernt auf einer relativ kleinen Insel im Pazifik liegt und den klingenden Namen Somosomo traegt. Ca. 200 - 300 Personen leben mittlerweile in diesem Dorf. Einige mehr als bei meinem letzten Besuch.
Die Ueberfahrt auf einem dieser zwei Schiffe war eine erste grosse Herausforderung fuer unsere Maegen... (Uebrigens: Ganz richtig vermutet, Rettungsringe oder -boote fuer all diese Leute haette es nicht an Bord)

Bei der Ankunft wurden wir von dutzenden neugierigen (Kinder-)Augen beobachtet. Waehrend den kommenden Tagen wurden diese Kinder(augen) immer zutraulicher und schon bald hatten wir einen Riesenspass zusammen.


Gemeinsam mit weiteren sechs Erwachsenen und vier Kindern lebten wir fuer die naechsten drei Wochen in diesem wunderschoenen blauen Haus, welches auf dem Bild oben im Hintergrund zu sehen ist. Es handelt sich dabei wohl um das neuste und schoenste des ganzen Dorfes.
Die Tage waren gefuellt mit...
- Schlafen, spazieren am Beach, wieder schlafen

- Lachen (Anm.: Traue diesen treuherzigen Augen nicht, gebe diesen beiden Jungs ein Speer, sie wuerden das naechstgelegene Huhn toeten, gebe ihnen Feuer, sie wuerden irgendwas anzuenden oder in die Luft jagen...)

- Yam-Wurzeln graben (vergleichbar mit einer 10kg schweren Kartoffel, neben Tapioka, einer weiteren Wurzelsorte die Beilage zum taeglichen Fischgericht)

- Diskutieren, Fijianisch lernen (Anm.: auf dem Foto seht ihr unsere Freunde und "Gastfamily" Sevedi und Taivuni, ratet mal wie alt die sind?)

- Netz werfen um kleine Fische (besser als keine Fische) zu fangen

- Fischen mittels Speerwurf (extrem schwierig, obwohl Martin taeglich trainierte hatte er nur einmal Glueck)

- Fische (siehe naechstes Bild), Seegras, Fruechte, Wurzeln und feinste Lobster (siehe uebernaechstes Bild) essen


- Schnorcheln, Freediven und Fische harpunieren.


- Handline fischen (= ein Stueck Silch in der Hand, ein Haken und eine halbe Krabbe als Koeder, dann warten bis etwas am Silch zupft und hopp, mit einer raschen Rueckwaertsbewegung den Fisch an Land oder ins Boot ziehen),
- Fussballspielen
- Kokosnusspalmen hochklettern und Kokosnuesse knacken
- Tee bei allen Familien des Dorfes trinken gehen (und wehe, wenn wir eine vergassen...)
- Sich von Muecken stechen lassen (vgl. auch Eintrag vom 1.10.2008)
Insgesamt also eine sehr gefuellte und doch extrem relaxte Zeit, denn... obwohl die obige Liste nach sehr viel toent geschieht in Fiji alles sehr viel laaangsamer und dadurch sind die Tage sehr entspannt. Die Essen und die Siesta danach sind ebenso wichtig wie das Fischen und das Pflanzen.
So hat alles seinen Rhythmus, ein guter Rhythmus.
Vinaka vaka levu - vielen, herzlichen Dank.

Posted by schmidus 30.09.2008 04:12 Archived in Fiji







